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BDIC Bildungswerk e.V.
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Geschichte

 

An den alten deutschen Ingenieurschulen, damals führten sie andere Namen, entstanden gegen Ende des 19. Jahrhunderts studentische Verbindungen. Insgesamt sind bis heute weit über 500 Verbindungen namentlich bekannt geworden.

In den zwanziger Jahren entstanden etwa 30 Korporationsverbände. Schon vor 1950 reaktivierten an den Ingenieurschulen die meisten der 1935/36 verbotenen Korporationen. Sie schlossen sich bald zu Ortsringen, Arbeitsgemeinschaften usw. zusammen, um so gemeinsame Interessen besser vertreten zu können.

Die bekanntesten Verbände waren damals

- der Bund Deutscher Burschenschafter
- der Ehrenbreitsteiner Vertreter Convent
- der Friedrichsruher Waffenring und
- der Karthäuser Deputierten Convent Verband Bayern.


Am 23. Juni 1951 waren alle erreichbaren Verbindungen nach Ehrenbreitstein am Rhein eingeladen worden. Dort beschloß man, nicht die früheren Einzelverbände wieder zu gründen, sondern als eine beispielhafte Demonstration der Einigkeit und Einheit sich zu einer gemeinsamen großen Organisation zusammenzuschließen, zum "Bund Deutscher Ingenieur Corporationen (BDIC)".

Die Umwandlung der Ingenieurschulen in Fach- bzw. Gesamthochschulen veranlaßte die Mitglieder des BDIC's im Jahre 1974 den Verbandsnamen der veränderten Hochschulsituation anzupassen. Das Markenzeichen " BDIC " blieb, der Untertitel änderte sich : BDIC - Korporationsverband an Deutschen Hochschulen.

Heute zählen zu den noch ca. 70 % Ingenieuren bereits Betriebswirte, Juristen, Mediziner und Philologen zum Verband. Insbesondere in Städten wie Berlin, Dortmund, München, Karlsruhe, Hannover oder Saarbrücken ist der BDIC an beiden Hochschulen (Uni und FH) vertreten.

Ob Burschenschaft, Corps, Landsmannschaft, technisch wissenschaftliche Verbindung, oder welche Zielsetzung auch immer die Mitgliedskorporation des BDIC hat, sie muß politisch neutral und tolerant sein, um Mitglied werden zu können.

Zweck und Ziel des Verbandes ist die einheitliche Zusammenarbeit der aktiven Bünde und Altherrenschaften zur Förderung und Vertiefung des Verständnisses für die den Korporationen zufallenden gemeinsamen Aufgaben.