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BDIC Bildungswerk e.V.
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Standpunkte

 

Der BDIC hat an die alten Traditionen und Werte der Korporationen angeschlossen, die da sind Ehre, Treue, Freiheit, Freundschaft, Vaterland, Wissenschaft und Pflichtbewußtsein.

Dazu gehört zunächst der Zusammenschluß der Vorgängerverbände unter einem Dach. Das Ziel war es, den technischen Wissenschaftlern und Ingenieuren den Platz in der Gesellschaft zu erkämpfen, der ihnen ermöglicht, Einfluß zu haben auf die Verwendung ihrer Leistungen, und diese nicht weiterhin in gleichem Maße mißbraucht werden können.



 
Unsere Standpunkte im einzelnen 

Mitgliedschaft von Studentinnen
Das Freundschaftsprinzip bedingt eine vollständige und harmonische Gleichstellung aller Mitglieder. Die Aufnahme von Studentinnen könnte in der einzelnen Verbindung zu Spannungen und Spaltungen führen. Frauen sind ein wichtiger Bestandteil vieler Verbindungsveranstaltungen, können aber aufgrund des Männerbundprinzips nicht Mitglied einer BDIC-Korporation werden. Andererseits unterstützt der BDIC die Idee der Damenverbindung und ist bei Gründungen gerne behilflich.

Mitgliedschaft von Ausländern, Zivildienstleistenden etc.
Seitens des Verbandes kann in diesem Fall keine grundsätzliche Aussage getroffen werden. Es obliegt den Mitgliedsverbindungen und ihrer Satzung, welche Bedingungen ein Bewerber erfüllen muß. Grundsätzlich kann jeder Studierende oder Akademiker einen Aufnahmeantrag stellen. Abweichende Bedingungen beschließt der Convent einer Verbindung. Es sollte jedoch seitens der Öffentlichkeit Verständnis gezeigt werden, wenn ein Beschluß nicht so ausfällt, wie die herrschende Meinung ist.

Die Mensur
Der BDIC versteht sich als fakultativ schlagender Verband, das heißt, er stellt seinen Korporationen die Mensur frei. Was die Mensur nicht ist : Sie ist kein Duell aber auch keine blutige Metzelei . Vor allem kann die Mensur nicht als Relikt vergangener Zeiten abgetan werden. Die Mensur dient nicht dazu, Ehrenstreitigkeiten zu bereinigen oder das Gesicht mit Schmissen zu zieren, um elitär" zu wirken. Mensur ist aber auch nicht einfach Sport. Was also ist die Mensur? Ihr Sinn liegt letztlich in der Selbstüberwindung des Paukanten, seiner Bewährung in kritischer Situation und im Erleben der hinter ihm stehenden Gemeinschaft.

Trinken
Ein häufig gehörtes Vorurteil gegen studentische Verbindungen ist der angeblich übermäßige Alkoholkonsum. Festzustellen ist, der BDIC kennt keinen Trinkzwang. Es ist jedem Einzelnen überlassen, ob und wieviel Alkohol er konsumiert.

Radikalismus
Studentenverbindungen werden leichtfertig politisch "in die rechte Ecken gestellt". Auch hier ist festzustellen, daß der BDIC als parteipolitisch neutraler Verband sich bereits 1989 vor der Wende am Tag der Deutschen Einheit in Höxter- Corvey öffentlich klar von jeglicher Gewalt und radikalen Tendenzen distanziert hat. Politische Lösungen sind nur im Rahmen unserer demokratischen Verfassung möglich.

Hochschulpolitik
Die Mitarbeit unserer Aktiven in den Hochschulgremien und in der studentischen Selbstverwaltung ist unerläßlich. Die Hochschule ist die Heimat des Studenten, in der er einen wesentlichen Lebensabschnitt verbringt und die ihn für sein späteres Berufsleben besonders prägt. Der Student hat die Aufgabe, die Rahmenbedingungen eines ordentlichen Studiums in den jeweiligen Ausschüssen und Parlamenten mitzugestalten. Die Korporationen des BDIC rufen daher permanent ihre studentischen Mitglieder auf, an den Wahlen teilzunehmen und selbst ein imperatives Mandat zu erreichen. Die Standpunkte zur Hochschulpolitik überarbeitet der Senioren- Convent nach Bedarf. Sie finden ihren Ausdruck in der "hochschulpolitischen Erklärung".



 
Grundsatzerklärung der Korporationen des BDIC 

Die Korporationen bekennen sich zum Lebensbundprinzip und erklären grundsätzlich :

Wir stellen die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben über jede Weltanschauung, weil in jedem Leben das Wesen der Schöpfung sichtbar wird.

In dieser Lebensauffassung sehen wir geschichtliche und kulturelle Tradition als lebendigen Bestandteil unseres Denkens und Handelns sowie die Grundlage unseres Verantwortungsbewußtseins. Diese Geisteshaltung verpflichtet uns zur Mitgestaltung von Staat und Gesellschaft. Die Verwirklichung ist nur möglich im Rahmen einer freiheitlich- demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Wir bekennen uns dazu.

Nach diesen Grundsätzen zu leben, zu handeln und sie zu verbreiten ist unsere Aufgabe.